Meine Expertise

Ich bin staatlich anerkannte Sozialarbeiterin und arbeite seit 2016 im institutionellen Gewaltschutz. In meiner Arbeit kombiniere ich fundierte theoretische Kenntnisse mit langjähriger praktischer Erfahrung in unterschiedlichen Feldern der Sozialen Arbeit. Dazu gehören insbesondere die Kinder- und Jugendhilfe sowie die Eingliederungshilfe, wo ich umfassende Kenntnisse in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Menschen mit Behinderungen sammeln konnte. Zusätzlich bringe ich Erfahrungen aus der Arbeit mit geflüchteten Menschen mit, insbesondere Kindern und anderen vulnerablen Gruppen wie traumatisierten Geflüchteten oder Geflüchteten mit Behinderung.

Meine beruflichen Schwerpunkte umfassen das Konzipieren und Durchführen von Workshops, Seminaren und Vorträgen sowie die Entwicklung institutioneller Schutzkonzepte. Ich bringe dabei auch meine Erfahrung als Gewaltschutzkoordinatorin in einer großen Hamburger Erstaufnahmeeinrichtung mit mehr als 1.000 Plätzen ein. Diese Tätigkeit hat mir Einblicke in die praktischen Herausforderungen und Abläufe von Gemeinschaftsunterkünften gegeben.

Ein besonderer Schwerpunkt meiner Arbeit liegt auf der Verbindung von Theorie und Praxis. Ich sehe diese Schnittstelle als zentralen Hebel, um Gewaltschutz von einem abstrakten Konzept zu einer gelebten Praxis zu machen. Indem ich wissenschaftliche Erkenntnisse greifbar aufbereite und mit praktischen Ansätzen kombiniere, helfe ich Einrichtungen, Gewaltschutz nachhaltig und wirkungsvoll umzusetzen.

Darüber hinaus bin ich als Dozentin im Fach Soziale Arbeit tätig und halte Lehrveranstaltungen mit dem Schwerpunkt Integration und Migration. Diese Aufgabe erlaubt es mir, meine theoretischen Kenntnisse weiterzugeben und praxisnah in den akademischen Kontext einzubringen.

In meiner Arbeit verfolge ich einen menschenrechtlichen Ansatz. Mein Ziel ist es, abstrakte Prinzipien der Gewaltschutzarbeit für den Alltag greifbar und umsetzbar zu machen. Dabei lege ich großen Wert auf Didaktik und Erwachsenenbildung, um Fach- und Führungskräfte optimal zu befähigen, Gewaltschutz nachhaltig in ihren Einrichtungen zu implementieren.

Was ich für Ihre Einrichtung tun kann

Unzureichende Schutzstrukturen entstehen selten aus mangelndem Interesse oder fehlender Motivation, sondern oft aus fehlenden Ressourcen und spezifischem Knowhow. Wirksamer Gewaltschutz erfordert theoretisches Wissen über die Entstehung und Formen von Gewalt sowie praktisches Verständnis für den Alltag in sozialen Einrichtungen.

Als externe Expertin mit über zehn Jahren Erfahrung im Sozialwesen bringe ich genau diese Kombination aus Theorie und Praxis mit. Mein Blick von außen hilft Ihnen, die vorhandenen Strukturen zu analysieren, Stärken zu identifizieren und geeignete Maßnahmen zu entwickeln, die effektiv und machbar sind. In meiner Tätigkeit als Gewaltschutzkoordinatorin habe ich erlebt, wie Gewaltschutz ein natürlicher Teil des Arbeitsalltags werden kann – und dieses Wissen möchte ich weitergeben.

Meine Werte

Der zentrale Orientierungspunkt meiner Arbeit ist die seelische und körperliche Unversehrtheit der Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen, die in Einrichtungen des Sozialwesens oder in Unterkünften für Geflüchtete betreut werden. Sie stehen im Mittelpunkt jeder Gewaltschutzarbeit.

Soziale Gerechtigkeit ist für mich nicht verhandelbar, und ich arbeite daran, im Hier und Jetzt konkrete Lösungen für drängende Probleme zu finden. Gewaltschutz erfordert kreative Ansätze und den Mut, schwierige Themen anzugehen, auch wenn es keine schnellen Lösungen gibt. Diese Maßnahmen sind ein entscheidender Schritt zur Sicherung der Menschenrechte, insbesondere für marginalisierte Gruppen wie Kinder, Jugendliche, Geflüchtete und Menschen mit Behinderungen.

Meine Arbeit zielt nicht nur auf den Schutz der Hilfsbedürftigen, sondern auch auf die Unterstützung derjenigen, die helfen. Mitarbeitende im Sozialwesen arbeiten unter hohem Druck und mit wenig Anerkennung. Es ist mir wichtig, ihnen das nötige Wissen und die Werkzeuge an die Hand zu geben, um ihre Aufgaben zu bewältigen, ohne auszubrennen.